Baldwin Filters

1936-1980

Der Amerikaner J.A. Baldwin erkannte als einer der Ersten die Bedeutung der Filtertechnik für den Fahrzeugbau. Er entwickelte einen verbesserten Schmieröl-Patronenfilter, den er 1936 in Wisconsin in Serie herzustellen begann.

1952 musste Baldwin expandieren, damit die J.A. Baldwin Manufacturing Company um Großaufträge konkurrieren konnte. In Wisconsin war diese Expansion nicht möglich.

In Kearney/Nebraska fand sich ein ehemaliger Militärflugplatz mit leer stehenden Hangars. Im 2. Weltkrieg waren von hier aus die großen B-29-Flugzeuge nach Europa gestartet.

Das Unternehmen zog 1953 nach Kearney um. Der neue Standort war zentral gelegen und gut an die Transportwege angebunden. In Kearney begann Baldwin Filters in einem 2200 m2 großen Gebäude mit zunächst 9 Mitarbeitern.

Zum Jahresende waren bereits 26 Mitarbeiter in drei Gebäuden tätig.

1963 kaufte Baldwin 17 ha Land auf dem ehemaligen Flugplatz Kearney und begann zu bauen. Kurz nach dem Bezug des neuen Fabrikgebäudes fielen die alten Werkshallen und das Verwaltungsgebäude einem Brand zum Opfer.

Leider gingen bei dem Brand auch die technischen Zeichnungen aller Filter und der für ihre Herstellung entwickelten Maschinen verloren. Innerhalb von nur 6 Monaten wurden die benötigten Zeichnungen neu geschaffen, und das Unternehmen konnte wieder mit dem vollen Produktionsbetrieb beginnen.

Von 1964 bis 1981 wurde das Werk von Baldwin Filters neun Mal erweitert, denn das Unternehmen expandierte rasch.

1981-Heute

Erweiterungen von Baldwin

1936   Gründung in Wisconsin

1953   Umzug nach Kearney/Nebraska

1981   Übernahme durch CLARCOR

1989   Zukauf von Standorten in Europa

1991   Expansion durch neues
             Fertigungswerk in
             Gothenburg/Nebraska

1994   Erwerb eines Distributions- und
            Fertigungszentrums in Mexiko

1995   Kauf eines Fertigungswerks
            in China

1995   Übernahme von Hastings Filters
             und Ausweitung der
             Marktpräsenz in den USA

1999   Bau eines Distributionszentrums
            von 10.200 m2 beim Werk
            Kearney

2007   Erwerb eines Fertigungswerks
            in Marokko